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Hike & Fly Garmisch-Partenkirchen Hausberg

Die Hausbergbahn fährt in Garmisch-Partenkirchen nur in der Wintersaison. In der Sommersaison kann man in knapp einer Stunde zum Startplatz auf der Hornabfahrt wandern. Idealerweise startet man mit dem Aufstieg vor 7:00 und kann danach zum Wank oder Osterfelderkopf fahren um dann die erste Gondel zu erreichen. Auch zum Abend ist der Hausberg interessant um im Talwind über Stunden soaren zu können. Aletrnativ kann man natürlich auch vom Kreuzeck oder Osterfelderkopf in Richtung Hausberg starten, das Startfenster sollte aber richtig gewählt sein. Startet man zu früh, ist der Talwind zu stark und man erreicht das Soaringgebiet nicht. Wartet man zu lange, kann einem der Bergwind den Start durchkreuzen. Hike & Fly Garmisch-Partenkirchen / Hausberg from zanshin on Vimeo.

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Hike & Fly – Garmisch-Partenkirchen

Mein zweiter Hike & Fly Trip in Garmisch-Partenkirchen ist online. Die HD Variante kann man nur direkt bei Vimeo sehen, also nicht eingebettet auf dieser Seite. Der Aufsteig dauerte ca. 2 Stunden über den Geschwandtnerbauern. Wir hatten etwas zu lange gewartet und die Startbedingungen haben sich dann verschlechtert. Zwischendurch kamen allerdings immer mal wieder Ablösungen, die wir dann für den Start genutzt haben. Über dem Schütteleck war es an diesem Tag entsprechend etwas unruhig ;-). Bei der Landung ging es ebenfalls fast nur nach oben. Insgesamt allerdings ein sehr schöner Tag zum Fliegen. Der Aufstieg hatte sich gelohnt. Hike & Fly / Clip 2 / Garmisch-Partenkirchen / Gopro HD / Ibex 19 from zanshin on Vimeo. Hier der erste Hike & Fly Clip in Garmisch Partenkirchen: Hike & Fly / Clip 1 / Garmisch Partenkirchen / gopro HD / Ibex 19 from zanshin on Vimeo.

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Hike & Fly – Der Wank

Der 24. März 2010 stellt den richtigen Auftakt für die Saison 2010 dar. Die Wettvorhersage für die letzten Wochenenden waren schon deprimierend. Heute war damit Schluß.

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Morgens bin ich also mit dem Zug nach Garmisch-Partenkirchen gefahren und zur Talstation-Wank gelaufen. Der Aufstieg war zwar eine Quälerei, die Belohnung aber phänomenal. Normalerweise schaffen wir den Aufstieg auch bei Schnne in 2:30. Diesmal sicherlich über 3 Stunden. Die Beine brannten und jede Biegung stellte sich NICHT als die letzte dar. Endlich am Startplatz angekommen sah ich einen Kollegen starten. Innerhalb weniger Minuten war der allerdings weit über dem Wank verschwunden. Der Wind am Startplatz stand perfekt für einen Rückwärtsstart an. Vom angekündigten leichten Föhn war nichts zu spüren und die Schneeverwehungen waren überschaubar. Nach einer kurzen Top-Landung startete ich erneut, um anschließendem auf 2800 Meter katapultiert zu werden. Allerdings viel mir auf, das meine Brille weg war. Die mußte ich also – hoffentlich! – bei der Top-Landung verloren haben. Also schnell Höhe vernichten und wieder landen. Die Bedingungen waren dermaßen gut, daß nur höhere Wingovers und Steilspiralen geeignet waren. Es ging einfach nicht mach unten! Und siehe da, nach der Landung lag meine Brille dort wo ich sie vermutete. Mittlerweile war der Nachmittag schon fortgeschritten, der Thermik tat dies aber keinen Abstrich, vielmehr zoomte mich diese mit Variogekreische auf 3200 m. Den Kramer habe ich dann nach einer Talquerung mit einer sehr komfortablen Höhe erreich und konnte noch ein paar 100 Meter gut machen. Danach ging es zum Landeplatz am Osterfelderkopf. Fazit: Einer der besten Tage, die ich in Garmisch erlebte.

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Die grossflächige Thermik brachte mich bis auf 3200 Meter Höhe - mit eine Wahnsinnssicht auf den Walchensee und das Karwendel.

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More Parawaiting

Wieder mal stimmt die Windrichtung am Kreuzeck in Garmisch-Partenkirchen nicht. Was soll’s. Dann wird halt gewartet. Hauptsache die Kühe stehen beim Start nicht im Weg.

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Parawaiting am Kreuzeck

Auch am Brauneck ist es mal wieder nebelig. Kurz zuvor startete noch jemand mit seinem UP Ascent II zu seinem Lee-Testival – um aber dann noch glücklicherweise sicher zu landen.

wpid-bild-116-1024x685-2009-07-24-23-48.jpgBrauneckbahn im Nebel

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Parawaiting

Gleitschirmfliegen ist mit Warten verbunden, dem sogenannten “parawaiting”. Parawaiting tritt immer dann auf, wenn die Flugbedingungen noch zweifelhaft sind, also zu wenig Wind, zuviel Wind, Wind aus der falschen Richtung, keine Thermik, Regen, Nebel etc. einen Start verhindern. Bei der häufig sehr schönen Kulisse läßt es sich aber auch sehr gut warten und einfach nur in die Landschaft starren, Vögel beim Soaring zusehen, den Windsack bebobachten, ein Buch lesen, schlafen oder in die Gipfelhütte einkehren. Alle warten auf bessere Bedingungen und zwischendurch startet jemand (“Dummy”), an dem man dann die Bedingungen genau beobachten kann. Kommt er gut raus und/oder kann sich in der Luft halten, setzen die lemmigartigen Startvorbereitungen ein. Säuft er ab oder hat einen gewagten Start, geht das Parawaiting weiter. Zwischendurch lassen sich auch Extrem-Parawaiter am Startplatz blicken. Sie ziehen das parawaiting dem paragliding vor und warten of die richtigen Startbedingungen ad infinitum. Das richtige Parawaiting erfolgt in gespannter Gelassenheit, also fast startfertig ohne sich stressen zu lassen. Durch Flugentzug ist die richtige Gelassenheit allerdings  leicht gefährdet . Das folgende Bild zeigt eine der entspanntesten Parawaiting-Momente, die ich je gesehen habe.

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Parawaiting - Photo by Eric Calande


Falls Ihr schöne parawaiting Bilder habt, schickt Sie bitte mit einem kurzen oder langem Text an wait@paraLounge.com

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Südafrika: Soaring in Wilderness

 
Das Video gibt einen sehr schönen Überblick über die verschiedenen Fluggebiete in und um Wilderness (Südafrika) und vermittelt ein sehr authentisches Erlebnis. – Map of Africa – Wildnerss Beach Hotel – Gerickes Point – Hartenbos – Sedgefield (Cloud 9) – Serpentine – Kleinkrantz – Paradise Ridge.
Je nach Windrichtung und -stärke bietet sich ein anderes Fluggebiet an. Das Wilderness Beach Hotel ist hier immer ein guter Ausgangspunkt, um diese Verhältnisse vor Ort zu überprüfen. Passen die Verhältnisse am Hotel, kann man auch gleich mal kurz seinen Schirm auspacken und sich die Gärten, die zur Küste zeigen, etwas genauer ansehen. Leider wird neben dem existierenden Wilderness Beach Hotel ein weiteres Hotel gebaut (2:20), was toplanding etwas schwierig macht.
In Wilderness gibt es wunderschöne Soaringgebiete. Gerickes Point und Paradise Ridge stellen hier sicherlich die Highlights dar. An der ‘Map of Africa’ kann es schonmal ein wenig eng werden und man sollte sich nicht von hupenden Truckern erschrecken lassen, wenn man niedrig über die zu überfliegende Schnellstraße fliegt.

wpid-gerickes-point-1024x768-2009-04-24-18-443.jpgBild: Gerickes Point, Wilderness, Südafrika
In Kleinkrans – als Einstiegspunkt für Paradise Ridge – ist auch zu´m Groundhadling an der Dune geeignet, wenn einem der Schrim dazu nicht zu Schade ist. Sedgefield (cloud 9) ist bei schwachem Wind gut fliegbar, da hier Thermik entsteht und diese dann nicht zerissen wird. Toplandings sind gut möglich, man sollte dabei allerdings leeseitig nicht zu weit über den Startplatz hinausfliegen. Zusätzlich können Thermikablösungen die Landung unruhig gestalten.

 

Gerickes Point

Gerickes Point

Unterkünfte:

Cloudbase Paragliding
Tel / Fax +27 (0)44 877 1414
Mobile: +27 (0) 82 777 8474
PO Box 446 6560 Wilderness
web: cloudbase-paragliding.co.za
oder
SA Paragliding Adventures
Dolphin Flying Lodge
Deon Borrett
12 Gousblom Singel Kleinkrans,
Wilderness South Africa
34A° 0’14.77″S – 22A°39’5.05″E
Mobile +27 72 1990 622 Fax: +27 44 871 2801
E-Mail: dolphinparaglide@hotmail.com oder saparaglidingadventures.co.za
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Woody Valley Voyager

Das Woody Valley Voyager ist ein vielseitiges leichtes Wendegurtzeug mit ansprechendem Sitz- und Tragekomfort. In seiner Funktion als Rucksack/Packsack, wird durch seine schmale und die relativ hohe Bauweise das Gewicht eng am Körper gehalten. Für sehr lange Touren mag sich ein richtiger Tourenrucksack anbieten, für einen dreistündigen Aufstieg ist das Gurtzeug durchaus angenehm zu tragen. Die Gurte und Schnallen des Gurtzeugs können zwischen dem Carbon-Sitzbrett und der Rückenpolsterung verstaut werden und drücken selbst in dieser Position während des Tragens nicht unangenehm durch die Polsterung durch allerdings reduziert dies Packweise das Packvolumen. Der Hüftgurt könnte besser umgesetzt werden. Zwar sitzt dar Rucksack gut auf der Hüfte, der Bauchgurt ist allerdings etwas zu schmal geraten – hier wurde Gewicht an der falschen Stelle gespart.

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Voyager Front

Die Verstellmöglichkeiten des Sitzbrettwinkels, der Rückenreigung und der Schultergurtlänge führen zu einer ausreichend individuellen Einstellmöglichkeit, die wenig Wünsche offenläßt.

Stauraum & Befestigungsmöglichkeiten

Der Stauraum ist ausreichend dimensieniert, um bei einer sorgfältigen Packweise Schirm, Rettung, Helm, Instrumente und wenig zusätzlich Kleidung unterzubringen. Einen Nova Ibex 19 kann sogar quer im Rücksack untergebracht werden und läßt damit genügend Platz für weitere Ausrüstung. Selbst ein UP Pico M kann man nebst Rettung in der kleinsten Ausführung (M) des Gurtzeugs unterbringen. Angenehm wäre zusätzlich die Möglichkeit, den Helm mit einem verstellbaren Netz oben auf dem Rucksack befestigen zu können. Die Flugschule Chiemsee vertreibt jedoch eine Tasche, die oben auf dem Rücksack befestigt werden kann, sofern der Helm nicht mehr in das Gurtzeug passen sollte. Das Voyager hat in seiner Funktion als Rucksack/Packsacke eine mittelgroße Tasche mit Reisverschluß an der Rückseite und eine Befestigungsmöglichkeit  für Teleskopstöcke. Leider fehlen Netztaschen an der rechten und linken Seite um beispielweise eine Wasserflasche während einer Wanderung komfortabel zu verstauen. Kompressionsriemen sind ebenfalls nicht vorhanden.

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Voyager - Seitenansicht

Frontcontainer

Der Frontcontainer ist ebenfalls ausreichend groß dimensioniert; das Volumen kann über zwei Schlaufen angepasst werden. Bei kleineren Rettungen kann diese allerdings relativ locker im Kontainer sitzen. Die Oberseite des Containers kann durch seine Klettoberfläche als Cockpit fungieren – hier finden zwei Geräre komfortabel Platz. Auf der gegenüberliegenden Seite des Rettergriffs befindet sich noch eine Netztasche, in der man beispielsweise Kleingeräte unterbringen kann. Der Rettergriff sitzt sehr fest auf dem Klettband und kann für die Auslösung einen erhöhten Kraftaufwand erfordern. Der Hersteller hat hierzu eine Sicherheitsmeldung veröffentlich.  Positiv ist hier die Befestigung am Gurtzeug hervorzuheben. Mit vier Schnellen wird der Frontkontainer befestigt und sitzt damit während des Fluges und der Startphase sehr stabil. Damit reduziert sich das auch Spiel des Containers bei einer Rettungsauslösung. Zusätzlich ist die Platzierung des Containers sehr gut gelößt. So stört dieser während des Auslegens oder der Startphase nicht, indem er vor den Oberschenkeln baumelt. Gerade für kleiner Pilotin ist die angenehm. Das SupAir Altirando/ Sky Reverse hat die erheblich schlechter gelöst. Sitzt der Container zu locker kann dies auch dazu führen, daß das Vario oder GPS während des Flugs weniger gut abgelesen werden kann. Während des Auslegens des Schirm und der Startphase stört der Frontcontainer kaum. Weder drückt ein Sitzbrett in die Kniekehle noch baumelt die Rettung herum.

Verschlüsse

Der Verschlußmechanismus für die Beinschlaufen und den Brustgurt läßt sich leicht öffnen und schließen und kann auch mit Handschuhe gut bedient werden. Das Einratsen ist gut hörbar.

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Voyager - Verschluss

Fazit Das Voyager stellt derzeit unter den Kriterien eines leichten und trotzdem komfortablen Wendegrutzeugs mit Sitzbrett in seiner Gewichtsklasse eine der besten Lösungen am Markt dar. Wer bereit ist, für mehr Komfort auch mehr Gewicht in Kauf zu nehmen, sollte sich auch das Voyager Plus und das Swing Connect Reverse ansehen. wpid-voyager2-2009-04-10-21-06.jpg Größen: M, L, XL
Gewicht: ca. 3,5 kg inklusive Alu-Karabiner
Preis: ca. € 650,00 exkl. Alukarabiner & Frontcontainer

Links:

Herstellerseite: http://woodyvalley.com
Fotos: http://woodyvalley.com
Deutscher Vertrieb: http://www.turnpoint.de/woody/voyager.php
Voyager-Handbuch: http://www.turnpoint.de/woody/documents/Handbuch_Voyager.pdf
Weitere Besprechungen: http://paraalpin.de/voyager_woodyvalley.htm Aufsatz für einen Helm der Flugschule Chiemsee